
Bajara
Bajara
%20Kopie.jpg)
Bajara ist hindisch und bedeutet "Donnerkeil, Blitz, Diamant"
Die tiefste und spirituellste Bedeutung hat der Name, wenn er sich vom Sanskrit-Wort Vajra (im modernen Hindi oft Bajra oder Bajara ausgesprochen) ableitet.
Hintergrund: In der hinduistischen Mythologie ist es die unbesiegbare Waffe des Gottes Indra. Im Buddhismus symbolisiert es die Unzerstörbarkeit der Wahrheit und die Erleuchtung. Als weiblicher Vorname steht er im Hinduismus auch für Stärke, Macht und wird mit der Göttin Durga assoziiert.
Die perfekte Vorlage für eine super tolle Lady
Fotogalerie Bajara
-
05.07.2026 - die erste Woche
-
12.07.2026 - die zweite Woche
-
19.07.2026 - die dritte Woche
-
27.07.2026 - die vierte Woche
-
02.08.2026 - die fünfte Woche
-
09.08.2026 - die sechste Woche
-
16.08.2026 - die siebte Woche
-
23.08.2026 - die achte Woche
-
30.08.2026 - die neunte Woche

2te Woche
Die kleine Dame wird täglich runder - ein echter kleiner Rollmops.
Ihre Gelassenheit beeindruckt mich sehr. Während alle an die Zitzen robben, schläft sie weiter. Doch ist sie hungrig, gibt es kein halten mehr - sie setzt ihre ganze Kraft ein, um eine gute Zitze zu bekommen.
Sie ist eine der ersten, die mit offenen Äuglein durchs leben geht.

4te Woche
Lady Bajara ist wohl die weibliche Version eines kleinen Buddhas. Ruhe ist ihre Superkraft. Während ihre Geschwister bereits voller Energie durch den Garten flitzen, Pflanzen inspizieren oder miteinander raufen, gönnt sich Bajara lieber noch ein ausgiebiges Nickerchen.
Dabei lässt sie sich durch überhaupt nichts aus der Ruhe bringen. Ihre Geschwister turnen über sie hinweg, stupsen sie an oder benutzen sie kurzerhand als kleine Brücke – Bajara? Die bleibt einfach liegen und hält seelenruhig ihren Schönheitsschlaf. Warum sollte man sich auch unnötig stressen?
Natürlich hat auch unsere kleine Lady ihre aktiven Momente. Ausgeschlafen macht sie sich neugierig auf den Weg, erkundet ihre Umgebung und geniesst das Leben in vollen Zügen. Ganz ohne Hektik, aber mit offenen Augen und einer gesunden Portion Neugier.
Lady Bajara zeigt, dass man nicht immer die Lauteste oder Schnellste sein muss. Mit ihrer entspannten Art erinnert sie uns jeden Tag daran, dass man das Leben manchmal einfach gelassen auf sich zukommen lassen darf. Und wenn zwischendurch ein kleines Nickerchen drinliegt – umso besser.

5te Woche
Bajara – der kleine Piranha
Unsere sonst so ruhige, liebe und gemütliche Bajara hat sich zu einer richtigen kleinen Hexe entwickelt. Hört man irgendwo empörtes Welpengequieke, kann man fast sicher sein, dass sie ihre Pfoten im Spiel hat – und meistens ist sie diejenige, die am Schluss obenauf sitzt. Ihre Devise 'ich streite nicht, ich verpasse Prügel'. Streit zettelt sie inzwischen am liebsten gleich selbst an.
Will Mama Orania sich einen Moment auf dem Boden ausruhen, marschiert das kleine Biest zielstrebig auf sie zu, packt sie am Hals und versucht tatsächlich, sie zu schütteln. Der Anblick ist zum Schreien. Orania bleibt völlig gelassen liegen und lässt ihre Tochter einfach machen. Bajara zerrt, schüttelt und wirft ihren ganzen kleinen Körper in den Einsatz, als wäre sie ein ausgewachsener Wolf.
Besonders spannend findet sie allerdings meine Zehen. Setze ich mich mitten ins Welpengetümmel, dauert es keine zwei Sekunden, bis sie zielstrebig auf mich zuläuft. Ihr Blick ist fest auf meine nackten Zehen gerichtet. Ohne die kleinste Vorwarnung schnappt sie zu. „Auaaaa! Lass das gefälligst sein!“
Mein Protest beeindruckt sie herzlich wenig. Im Gegenteil – sie setzt gleich noch einmal nach. Offenbar ist sie überzeugt, dass meine Zehen genau für diesen Zweck gemacht wurden. Nach einer klaren Ansage, schaut sie mich an und läuft mit erhobenem Kopf davon. Die kleine Lady ist nicht ohne, irgenwie erinnert sie mich sehr an Orania - kommt sie nach ihrer Mutter, wird aus ihr eine super coole junge Dame.
7te Woche
Bajara behält ihren wunderschönen Namen und bleibt noch ein paar Tage länger bei uns als die Jungs. Darauf freue ich mich ganz besonders. Die kleine Lady hat nämlich ordentlich Pfupf im Arsch, wie man so schön sagt. Stillsitzen? Völlig überbewertet! Mit ihr üben wir deshalb etwas, das gar nicht so einfach ist: Ruhe bewahren. Sie sitzt im sicheren Hafen – zwischen meinen Beinen – während ihre Brüder in der Nähe Party machen. Das nennt sich Frusttoleranz. Bajara findet dieses Spiel anfangs ungefähr so spannend wie nasses Gras im Regen. Sobald sie aber einen Moment ruhig zuschauen kann, darf sie wieder mitten ins Getümmel. Und siehe da: Die kleine Rakete versteht langsam, dass Gelassenheit manchmal der schnellste Weg ans Ziel ist.

8te Woche
Unsere kleine Lady Bajara bleibt noch ein paar Tage bei uns, bevor sie Anfang September ins Berner Oberland zieht. Dort wartet bereits ihre grosse Aufgabe auf sie: Sie wird Therapiehund in einem Behindertenheim. Den Arbeitsvertrag hat sie sich mit ihrem liebevollen Wesen praktisch schon selbst verdient. Liebe Bajara, wir sind überzeugt, dass du mit deinem grossen Herz unzähligen Menschen ein Lächeln schenken wirst. Du wirst Grosses bewirken – genau so, wie du es schon bei uns getan hast.

9te Woche
Bajara ist noch ein paar Tage bei uns – und diese Zeit nutzen wir natürlich, um ihr die grosse weite Welt zu zeigen. Das schöne Wetter lädt förmlich dazu ein: Also nichts wie ab an den See.
Schon der Weg vom Auto bis ans Wasser war ein einziges Abenteuer. Überall gab es etwas zu entdecken. Menschen blieben stehen und wurden sofort von ihren treuen Knopfaugen in den Bann gezogen. Von allen Seiten hörte man: «Jööö, wiä herzig!»
«Nein, ich heisse nicht Jööö und schon gar nicht Herzig. Ich bin Bajara und werde einmal ein grosser Altdeutscher Schäferhund!»
Die kleine Lady schien das allerdings herzlich wenig zu interessieren. Die Menschen wurden kaum eines Blickes gewürdigt. Ein Schmetterling, der frech um ihre Nase tanzte, oder ein Blatt, das der Wind vor ihr hertrieb – das waren die wirklich spannenden Dinge des Lebens.
Am Wasser angekommen dauerte es keine Minute und schon standen die ersten Pfoten im kühlen Nass. Roli warf ein kleines Holzstück nur wenige Zentimeter neben sie. Blitzschnell tapste sie los und brachte ihre Beute stolz zurück. Das nächste Stück flog etwas weiter hinaus. Keine Frage – schnell hinterher, bevor es noch jemand anderes klaut!
Spätestens jetzt war klar: Vor Wasser hat Bajara überhaupt keinen Respekt. Also wagte ich den nächsten Schritt und lief mit ihr ein Stück weiter in den See. Ohne auch nur einen Moment zu zögern, folgte sie mir. Plötzlich hatte sie keinen Boden mehr unter den Pfoten – und schwamm einfach los. Ganz selbstverständlich zog sie ihre ersten Bahnen, drehte eine kleine Runde und paddelte fröhlich wieder zurück. Die Seepferdchenprüfung hat Bajara damit definitiv bestanden.
Nach so viel Action durfte natürlich auch eine Pause nicht fehlen. Die verbrachten wir gemütlich in einem Strassencafé. Dort zeigte die kleine Dame gleich ihre nächste Stärke: Wie ein grosser, wohlerzogener Hund legte sie sich brav unter den Tisch und wartete geduldig, bis wir unseren Kaffee ausgetrunken hatten.
Der Rückweg zum Auto verlief zunächst genauso neugierig wie der Hinweg. Nach ein paar Metern fand Bajara allerdings, dass sie für heute nun wirklich genug erlebt hatte. Mit einem vielsagenden Blick machte sie Roli klar: «Ich bin noch ein Baby – jetzt darfst du mich tragen.» Natürlich liess er sich nicht zweimal bitten und trug die kleine Prinzessin bis zum Parkplatz.
Ein rundum gelungener Ausflug mit vielen neuen Eindrücken – und wieder ein kleiner Schritt auf dem Weg zu einer souveränen, neugierigen und mutigen Altdeutschen Schäferhündin.




























































